Parodontose
Die Parodontose (Periodontitis) beschreibt folgende Erkrankung, die ich Ihnen hier möglichst einfach erklären möchte:
Über viele Jahre hinweg kann es in der Mundhöhle des Betroffenen zu einer erheblichen Vermehrung von Bakterien unter dem Zahnfleisch an den Zahnhälsen kommen.
Diese verursachen dort, dass der Kieferknochen, in dem die Zähne normalerweise fest verankert sind, weich wird und beginnt sich aufzulösen bis schließlich völlig gesunde Zähne ausfallen.
Dieser Prozess verläuft bis zum Verlust des ersten Zahnes vom Patienten völlig unbemerkt, da er keinerlei Schmerzen verursacht.
Weiterhin kann sich die Parodontose auf den gesamten Körper auswirken, indem die Bakterien das Immunsystem schwächen, das Herz und das Gefäßsystem schädigen.
Die Mehrheit unserer Bevölkerung über 48 Jahre leidet unbemerkt an Parodontose.
Behandlung
Um der Entstehung der Parodontose vorzubeugen, ist es unbedingt erforderlich, dass die Vermehrung der Parodontose-Bakterien, die fast in jedem Mund zu finden sind, verhindert wird.
Da sich diese Bakterien bevorzugt unter dem Zahnfleisch aufhalten, können sie durch die herkömmliche Zahnpflege nicht entfernt werden.
In unserer Praxis können wir die Parodontosebakterien bei Ihnen durch ein spezielles Zahnreinigungsverfahren auf völlig schmerzfreiem Wege und ohne operative Eingriffe beseitigen.
Anschließend können Sie durch eine ausreichende Mund- und Zahnhygiene dafür sorgen, dass sich keine neuen Bakterien ansiedeln können.
Wie? Dies erklären und zeigen wir Ihnen gerne persönlich und speziell auf Ihre Situation abgestimmt!